Frauen in Führungspositionen halten: Schwangerschaftsvertretung mittels Interim Management.

Es ist erfreulich, Karriere zu machen, doch für viele Menschen ist das nicht alles im Leben. Während Männer in Führungspositionen vermehrt Elternzeit-Optionen wahrnehmen, um aktiver am Aufwachsen ihrer Kinder teilzuhaben, sehen Frauen sich in vielen Fällen noch immer vor die Frage “Kind oder Karriere?” gestellt. Woran das liegt, warum es sich ändern wird und wie Unternehmen bestens darauf reagieren können

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Kinder, Karriere: Aus “oder” wird “und”.

Kinder gelten noch immer als größtes Karrierehindernis – das hat Statista 2018 in einer Studie zu Frauen in Führungspositionen (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/172...) ermittelt. 39% der befragten Frauen zwischen 17 und 29 sind der Ansicht, dass eine Führungsposition sich nicht mit der Familienplanung vereinbaren lässt und richten vermutlich private wie berufliche Bestrebungen danach aus.

Dabei wird von einem Verständnis von Führung ausgegangen, das Experten für nicht mehr zeitgemäß halten: dem Bild des Managers, der über Jahrzehnte hinweg in ein und demselben Unternehmen Stufe um Stufe der Karriereleiter erklimmt und deshalb eine führende Position innehat. Diese Rolle kann eine Mutter naturgemäß schwerer wahrnehmen als ein Mann.

Doch die Segel stehen immer günstiger für Frauen, die sowohl eine Karriere als auch die Familienplanung anstreben. In Zukunft wird eine Karriere mehr durch berufliche Erfolge als durch eine ununterbrochene Erwerbstätigkeit definiert. Entsprechende Milestones können genauso gut – wenn nicht besser – in verschiedenen Unternehmen und auch mit Unterbrechungen erreicht werden.

Dass Frauen in Führungspositionen ebenso viel leisten wie Männer, ist nicht erst seit gestern bekannt. Mit der Geschlechterquote wird dieser Erkenntnis nach und nach ein juristisches Fundament verliehen, der akute Mangel an Fach- und Führungskräften verschärft den Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen auf wirtschaftlicher Ebene. Unternehmen, die auf einen hohen Anteil an weiblichen Mitarbeitern setzen, profitieren von der entstehenden Diversität, nach der moderne Führung strebt.

Globalisierung, Digitalisierung und New Work: Der heutige Arbeitsmarkt ist einem umfassenden Wandel unterworfen, der auf alle Bereiche und Ebenen abfärbt. Neue Arten der Führung entstehen: Agiles Leadership, Product Owning und Interim Management sind nur einige Beispiele. Auch die Rolle von Unternehmen als Arbeitgebern verändert sich: Um attraktiv für gutes Personal zu sein, sind sie bereit, zahlreiche Zugeständnisse an ihre Mitarbeiter*innen zu machen.

Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsvorteil

Wer im Wettbewerb um die besten Talente im Rennen bleiben will, bietet ihnen Anreize, die über ein angemessenes Gehalt weit hinausgehen. Unternehmen, die als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden wollen, machen sich im großen Stil Gedanken um ihr Markenimage und suchen nach Möglichkeiten, auf die Mitarbeiter zuzugehen, um sie langfristig zu halten.

Familienfreundliche Ansätze gibt es viele. Vollzeitnahe Teilzeitmodelle, flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten gelten vermehrt auch für Führungskräfte. Ein unternehmensweites Verständnis für die elterliche Abkehr von einer 24/7-Business-Verfügbarkeit, Zuschüsse zu Kita und Angehörigenpflege, Sonderregelungen für die Kinderbetreuung und im besten Fall ein Firmenkindergarten können die Benefits sein, die qualifizierte Mitarbeiter*innen zur Entscheidung für ein bestimmtes Unternehmen bewegen.

Entspannt in Elternzeit mit Interim Management

Im Durchschnitt verbringt eine Frau etwas weniger als ein Jahr in Mutterschutz und Elternzeit. Für diese Periode einen festangestellten Mitarbeiter zu finden, dem die Befristung nichts ausmacht und der vor allem die Geschäfte der Schwangeren im Sinne des Unternehmens weiterführt, ist kein einfaches Unterfangen. Zwar kann die schwangere Mitarbeiterin ihrem Team Aufgaben übertragen und ist zur Not auch erreichbar, aber vor allem Führungsaufgaben fordern geballte Man- bzw. Womanpower, die sich oft nicht stückchenweise ersetzen lässt und das Team womöglich schwer belastet. Wir sind überzeugt, dass Interim Management die ideale Lösung für die Schwangerschaftsvertretung einer Führungskraft darstellt.

Bereits im Vorfeld, wenn der Mutterschutz noch nicht begonnen hat, kann die weibliche Führungskraft den Interim Manager (m/w/d) in ihre Arbeit einweisen und die Aufgaben direkt übergeben. So kann sie die erste Zeit mit ihrem Baby entspannt genießen und sich zum einen sicher sein, dass das Geschäft weiterläuft. Zum anderen muss sie nicht um ihren Posten fürchten, da der Interim Manager ihr diesen bei ihrer Rückkehr wieder freimachen wird. Er verbleibt nicht länger als bis zum vereinbarten Tag im Unternehmen, verfolgt dort keine Karriereinteressen, aber bringt externe Impulse und Erfahrungen mit ein, die sich als sehr wertvoll erweisen können.

Dieser Gedanke dürfte zu einer harmonischen Elternzeit ganz ohne berufliche Nöte beitragen. Die Interim-Vertretung stellt somit einen Benefit dar, den heute noch nicht viele Unternehmen bieten können und der einen starken positiven Employer Branding-Effekt hat. Ohnehin wird der Trend in Zukunft in diese Richtung gehen. Wir persönlich freuen uns auf kompetente weibliche Führungskräfte, deren Mutterrolle ebenso erfüllend ist wie ihr Job.

Hier finden Sie Interim Manager als Schwangerschaftsvertretung

Möchten Sie Ihre weibliche Führungskraft für die Phase ihrer Elternzeit mit einem erfahrenen Interim Manager ersetzen? Oder sind Sie schwanger und suchen die passende Überbrückungslösung für Ihre anspruchsvollen Aufgaben? Mit persofaktum interim können Sie die Einsätze von langer Hand planen oder ganz kurzfristig realisieren. Wir verstehen Ihren Bedarf und kennen die Interim Manager in unserem seit 2010 gewachsenen Netzwerk persönlich. Daher wissen wir rasch, wer die oder der Richtige für Ihre individuelle Situation ist. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder registrieren sich direkt.

Lesen Sie mehr Wissenswertes zum Thema Interim Management
in unserem Interim Guide.


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Unsere Definition von Interim Management

Interim Management beschreibt den zeitlich befristeten Einsatz eines selbständig tätigen Projektmanagers, oft in einer Position mit unternehmerischer Verantwortung. Der Manager auf Zeit verfügt aufgrund seiner Laufbahn über besondere Funktions- und Führungserfahrung. Unter den in Deutschland tätigen Interim Managern befinden sich sowohl Generalisten als auch Experten mit einem teilweise einzigartigen Spezialwissen.

Typische Situationen für Interim Management sind: Überbrückungen von Vakanzen und Veränderungen im Unternehmen von Neugründung und starkem Wachstum bis hin zu umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. Auch zur Durchführung von Projekten, für die intern kein Expertenwissen oder Kapazitäten vorhanden sind, wird häufig ein Interim Manager eingesetzt.

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